Wir verstehen die Kunst der Verführung!

 

Piran und Portoroz– die Charmeoffensive an der slowenischen Adriaküste

Kaum zu glauben, dass man nur einige Stunden von Wien entfernt – gepriesen seien die top ausgebauten Straßen Sloweniens – in eine andere Welt tauchen kann. Unser Plan, schon frühmorgens um 4.00 Früh abzufahren um dem Getümmel auf der Straße zu entgehen, ging voll auf. Ziemlich entspannt erreichten wir – kurz nachdem wir das nahe Triest erkannten – den Hügel über Piran und Portoroz und konnten nicht anders, als das Auto anzuhalten. Man muss als Binnenländer einfach aussteigen und gierig den Blick über das azurblaue Wasser und die magischen beiden Orte aufsaugen. Urlaubsfeeling sei unser! Herzlich willkommen in unserem Frühlingswochenende in Piran umsäumt von Olivenbäumen und Palmen!

Piran per pedes

Dem Hochgefühl kann auch der Umstand, dass Piran weitgehend autofrei gehalten wird und wir daher das Auto in gehfreundlicher Distanz zu unserem Hotel parken müssen, nichts anhaben.

Eine viertel Stunde Fußmarsch? Herrlich! Endlich kommt Bewegung in die faulen Glieder und wir können uns der Charmeoffensive von Piran hemmungslos hingeben. Beim Spazieren entdecken wir charmante Häuser, Shops, Brunnen in denen Tauben trinken, eine Dachrinne, die einer Steinskulptur als Maul dient, herrlich verwinkelte und extrem enge Gassen, Wäscheleinen und und und … Es grünt und blüht an allen Ecken! Wir marschieren den blitzsauberen Hafen von Piran entlang, und der Nachwuchs entdeckt neben den Fischer- und Segelbooten begeistert Seeigel, Quallen und ansehnliche Fische. Die Menschen von Piran begrüßen sich mit heiterer Herzlichkeit und strahlen mit der Sonne um die Wette.

Kulinarium Austria: Piran Portoroz

Erstes Hungergefühl taucht auf und wir lassen uns in der Pizzeria Batana direkt am Tartiniplatz nieder. Obwohl nicht gerade die Light-Variante, schmeckt uns die Pizza Istriana mit slowenischem Karstschinken, Salami, Trüffeln und Oliven und die Pizza Kraska samt Spargel und Speck richtig gut.

So gestärkt stellen wir uns gleich einmal bei unserem Gastgeber, dem eleganten Hotel Piran ums Eck mit herrlichem Blick aufs Meer, vor. Ein Shuttle-Fahrzeug bringt uns netterweise zum Auto, um unser Gepäck zu holen. Das Zimmer im vor Kurzem neu adaptierten Hotel ist hell und freundlich eingerichtet und bietet uns einen Balkon mit fantastischem Meerblick. Herz, was willst du mehr?
Obwohl Piran autofrei gehalten wird, wuselt es in dem reizenden Städtchen, denn Anlieferungen müssen durchgeführt werden und die Marktstände fürs Salinenfest, das salzreich durchs Wochenende führen wird, werden aufgebaut.
Wir genießen das Flanieren entlang der Küstenwege, die von Restaurants und Cafés gesäumt sind und – die Sonne scheint uns ja warm ins Gesicht – Gelati, das zwar nicht ganz mit italienisch Gefrorenem mithalten kann, aber schon sehr nahe kommt.

Fein Essen im Rizibizi

Den Abend lassen wir genussvoll im Haubenrestaurant Rizibzi in Portoroz ausklingen, wo der junge Tomaz Bevcic den Spargel hochleben lässt. Begleitet vom fruchtig floralem Malvazija Korenika aus Istrien starten wir mit dem Gruß aus der Küche in Form von Mushroom-Pasta-Lollipops im sonnendurchfluteten Schnittlauchtopf. Herrlich anders! Blick aufs Meer, edles Ambiente und feine Gerichte … das Rizibizi kann schon was! Das Thunfischtartare mit Traubencreme führt uns exzellent in die Kochkünste von Tomaz ein, die mit Fussili begleitet von wildem und grünem Spargel sowie Stockfisch und Fischfilet mit in Plastik gehüllten Spargel – eine interessante Variante des Hauses – vollendet werden. Zum süßen Abschluss verwöhnt man uns noch mit Mandelparfait und einem besonderen Abschlussdrink: Limoncello mit Rahm nach Art des Hauses. So lässt es sich leben! Für den 15-minütigen Fußmarsch zurück ins Hotel Piran sind wir jedenfalls bestens gerüstet.

Kontakt

Rizibizi
Vilfanova 10 | 6320 Portoroz

Tel.:+386 (0)599 35 320
Mail: info@rizibizi.si



Web: www.rizibizi.si
Facebook: Rizibizi

Geheimtipp für Genießer

Ein ausgesprochen netter und der deutschen Sprache mächtiger slowenischer Tischnachbar und Verehrer des österreichischen Weines verriet uns noch einen Geheimtipp, den wir uns für die nächste Reise in die Region um Piran aufheben wollen: Im Restaurant Hisa Torkla im Hinterland der slowenischen Adriaküste streuen Andreja und Sebastijan Kovacic über traditionelle slowenische Gerichte aus frischen Zutaten von heimischen Bauern, Jägern und Fischern mit innovativer Einiges an innovativer Kochkunst. Vielleicht probieren Sie diesen Geheimtipp ja noch vor uns aus und erzählen uns von Ihrem Genusserlebnis!

Kulinarium Austria: Piran Portoroz

Der nächste Tag bringt uns schon leichte Bräune im Gesicht und ein entspanntes Frühstück in der gemütlichen Atmosphäre des Restaurants im Hotel Piran, das alle istrischen Stückerl spielt, jedoch auch ein paar Regentropfen. Trotzdem machen wir uns zum Marktplatz des Salinenfestes am zentralen Tartiniplatz auf und kommen mit Meersalz aus Piran und istrischem Olivenöl in den Taschen zurück.

Die Adriaküste präsentiert sich bei jedem Wetter attraktiv genug, um dem nahen  idyllischen Dörfchen Isola einen Besuch abzustatten, wo sich dann auch schon wieder die Sonne zeigt. Mittags mischen wir uns unter die Einheimischen und schlemmen im Restaurant Morski val Izola Üppiges vom Grill.

Facebook: Morski Val

Auf geht´s nach Portoroz: gepflegte Strandpromenaden und ein elegantes Stadtbild mit vielen schicken Hotels und Shops lassen uns an den kommenden Sommerurlaub denken. Why not Portoroz? 
Der Frühling wiederum bringt das satte Grün und die blühende Pracht der mediterranen Pflanzenwelt zum Vorschein. Angenehm auch das besondere Mikroklima, das Porotoz und  Piran aufgrund der Lage zwischen den beiden Salinen in Strunjan und Secovlje besitzen.

Vor unserer Abreise nutzen wir die kühle Meeresbrise für einen Abstecher in das Aquarium, das sich direkt in der Altstadt – 2 Minuten Fußweg vom Hotel Piran – befindet. Groß und Klein kann sich hier einen Überblick über die Bewohner der Adria verschaffen. Die Schokomanufaktur direkt am Tartiniplatz versüßt uns noch die letzten Minuten in Piran mit Schoko-Feige-Pralinen und Haselnusskreationen.

Unser Fazit: Bei unserem „da capo“ an der slowenischen Adriaküste kommt auf jeden Fall der Drahtesel zum Einsatz, um das Gebiet noch hautnaher erkunden zu können. Wiederkommen ist sowieso Pflicht!

Kontakt

Hotel Piran
Stjenkova 1 | 6330 Piran
Tel.:+386 (0)5 66 67 100
Mail: info@hotel-piran.si

Web: www.hotel-piran.si
Facebook: Hotel Piran

Fotos: Brigitta Mesenich

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Latest comment
  • Hisa Torkla:
    wir waren da, und der Tischnachbar hatte recht. super location, perfektes essen.

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