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Die Österreicher trinken immer mehr natürliches Mineralwasser!

Natürliches Mineralwasser – gewusst wie …

Jeder trinkt es, jeder schleppt die Flaschen nach Hause und jeder schätzt die belebende Wirkung des gesunden Durstlöschers. Doch wie steht es mit unserem Wissen um das wertvolle Nass?

Dr. Christian Matthai, Gynäkologe und diplomierter Ernährungs-, Sport- und Vitalstoffmediziner mit Ordination im 19. Wiener Bezirk, hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und füllt unsere Wissenslücken in Sachen Mineralwasser:

Was macht Mineralwasser so wertvoll und gesund?

Jedes Mineralwasser weist aufgrund der unterschiedlichen geologischen Verhältnisse der Quellorte eine andere Zusammensetzung an Mineralstoffen auf. Natürliches Mineralwasser ist der ideale Durstlöscher: der Mensch besteht bis zu 80 Prozent aus Wasser bzw. Flüssigkeit. Unsere Nieren können nur dann ihre wichtige Entgiftungsarbeit erfüllen, wenn ihnen genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Trinkt man zu wenig und schwitzt zu viel besteht die Gefahr des Dehydrierens – das But dickt ein, der Blutdruck fällt ab und der Kreislauf kollabiert. Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel und Übelkeit sind die Folgen von zu geringer Wasserzufuhr. Außerdem kann es auch zu unangenehmen Wasseransammlungen in den Beinen, Füßen oder Armen kommen. Also nicht vergessen: die gut gefüllt Flasche Mineralwasser sollte Ihr ständiger Begleiter am Arbeitsplatz oder in der Freizeit sein!

It´s cool Babe – trotzdem trinken?

Auch in der kühleren Jahreszeit ist ausreichend trinken angesagt!

Der Mensch trinkt im Laufe seines Lebens durchschnittlich 25.000 Liter Wasser. Die Körperflüssigkeiten mit dem höchsten Wasseranteil sind die Gehirnflüssigkeit und das Knochenmark. Sie bestehen zu 99 Prozent aus Wasser.

„Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig. Und da wir über keine Flüssigkeitsdepots verfügen, ist es von enormer Wichtigkeit, regelmäßig zu trinken“, betont Dr. Christian Matthai. Zwei bis zweieinhalb Liter täglich sollten es schon sein – vorzugsweise Wasser bzw. natürliches Mineralwasser oder ungesüßte Tees. Übrigens: Wenngleich wir im Sommer mehr trinken sollten, da wir während der heißen Jahreszeit vermehrt schwitzen, müssen wir den Körper auch  im Winter mit ausreichend Flüssigkeit versorgen, denn wir verlieren schon über die normale Atmung täglich bis zu 300 ml Flüssigkeit.

Der Ehrencodex der natürlichen Mineralwässer

Natürliches Mineralwasser ist von ursprünglicher Reinheit, ein hygienisch und bakteriologisch einwandfreies, reines Naturprodukt aus einem unterirdischen, vor jeder Verunreinigung geschützten Wasservorkommen. Es muss direkt am Gewinnungs- bzw. Quellort abgefüllt werden – so schreibt es die Mineralwasser- und Quellwasserverordnung (MWQWV) in Verbindung mit dem Österreichischen Lebensmittelbuch (Codexkapitel B17 des Codex Alimentarius Austriacus) vor. Zudem muss natürliches Mineralwasser genauen Qualitätskriterien entsprechen und laufend strengen Kontrollen unterzogen werden. Das unterscheidet Mineralwasser jedenfalls ganz wesentlich von Soda- oder Tafelwasser.

Manche Mineralwassererzeuger verfügen sogar über ein großflächiges Schutzgebiet rund um ihre Quellen, um einwandfreie Qualität zu garantieren.

Kontrolle ist gut – Analyse besser

Engmaschige Kontrollen garantieren, dass die gesetzlichen Anforderungen an natürliches Mineralwasser eingehalten werden. Für die Konsumenten ist dies unter anderem auf dem Etikett ersichtlich, auf dem sich ein „Auszug aus der Analyse“ findet. Dabei liegt das Analysedatum mitunter mehrere Jahre zurück – das bedeutet jedoch nicht, dass seither nicht kontrolliert wurde, sondern ist ein Zeichen dafür, dass sich an der Qualität des Mineralwassers auch bei den jüngsten Kontrollen nichts verändert hat.

Schmeckt´s?

Die Geschmacksnoten jedes Mineralwassers hängen von der Region der Quelle sowie der Erd- und Gesteinsschicht, welches das Wasser im Laufe der Jahrzehnte oder gar Jahrhundert durchdringt, ab.

Sanft, spritzig oder still?

Laut Dr. Matthai einfach eine Sache des Geschmackes. Laut Forum Natürliches Mineralwasser (2015) greifen knapp 60 Prozent der Österreicher zu prickelndem Mineralwasser, 32 Prozent trinken sanfteres und rund neun Prozent bevorzugen stilles Wasser. Laut einer Studie wählen zwölf Prozent der befragten Frauen bevorzugt stilles Mineralwasser, während es bei den Männern nur sechs Prozent sind. Da wären wir wieder beim beliebten Thema Venus oder Mars.

Wofür Sie sich entscheiden, bleibt alleine Ihnen überlassen! Wichtig ist: Have a bottle by your side und drink & drive mit Mineralwasserbegleitung.

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