Wir verstehen die Kunst der Verführung!

 

Der Geschmack der Tiroler Berge: Der Bergwacholder betört die Sinne!

Es ist noch nicht lange her, da machten sich in Tirol einige Menschen auf, um auf hochgelegenen Almen – im speziellen rund um die Kemater Alm – die stacheligen Zweige eines Alpenstrauchs Bergwacholder zu ernten. Zwei dieser Menschen waren Nadja und Christian von der Crew KULINARIUM Austria um eine Reportage für unser Blogazine für Genuss & Lifestyle  in Angriff zu nehmen.

kulinarium-austria: bergwacholder, tiroler kraeuterdestillerie
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In Begleitung von Daniel und Klaus von der Tiroler Kräuterdestillerie fuhren die beiden mit dem Auto bis zum Parkplatz der Kemater Alm. Von da ging es dann zu Fuß weiter nach oben – mitten ins schöne Gebirge. Auch wir „Greenhorns“ versuchten uns in der Ernte des Wacholders – natürlich ohne Handschuhe. Davon können wir nur abraten, denn man hat es beim Bergwacholder mit einem wirklich stacheligen Gewächs zu tun.

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Die mühevoller Handarbeit überließen wir lieber den Fachleuten, welche die niederwüchsigen Zweige mit den Beeren – korrekterrweise „Zapfen“ genannt – schnitten, in Säcke packten und diese dann nach Kematen in die Destillerie transportierten. Hier werden die Zapfen und Zweige zu bekömmlichen und hochqualitativen Bränden und Schnäpsen verarbeitet.

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Wir sprechen hier vom Zypressengewächs Bergwacholder, welches auf ca. 1500 – 1.700 Seehöhe in bester und intakter Tiroler Natur vorkommt. Die „Zapfen“ benötigen ca. 3 Jahre bis diese zur endgültigen Reife gelangen. Die Besten der Besten findet man an sonnigen, windgeschützten Hängen auf 1.700 Meter. Der Bergwacholder ist ein immergrüner, mit rund 50 cm Höhe niederwüchsiger Strauch, der sich auf zwei bis drei Meter ausbreiten kann. Erst nach 3 Jahren Reifezeit erhalten die Zapfen ihr charakteristisches, würziges Aroma.

kulinarium-austria: bergwacholder, tiroler kraeuterdestillerie
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Damals

Wacholderbeeren wurden bereits in der Antike als Heilmittel erwähnt. Zubereitungen aus den Beeren wurden schon damals innerlich und äußerlich angewendet.

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Heute

Für die innerliche Anwendung heutzutage ist das kleine aber feine Unternehmen Tiroler Kräuterdestillerie in Kematen im Tiroler Oberland eine sehr empfehlenswerte Adresse. Wir hatten die besondere Gelegenheit, das Team dieses Spezialitäten- Unternehmens bei ihrer Wacholderernte mit der Kamera zu begleiten und einen Blick hinter die Kulissen der Zubereitung zu werfen. Die Tiroler „Spezialitäten-Brenner“ verwenden dieses belebende Naturprodukt für verschiedene Spirituosenkreationen. Auch der exklusive und streng limitierte BergGin No1 kommt aus diesem Haus.

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Fotos: Nadja Knapp

Written by

Blogger-in-Chief Kulinarium Austria

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